Tag 1/10 -Ankommen (Toney)

Tag 1/10 -Ankommen (Toney)

Endlich ist Team Transporter sicher und gesund gegen 15h Ortszeit angekommen.

Nach meinem gestrigen Rundgang durch Thessaloniki gab es einfach mehr als 100 Informationen über unsere Möglichkeiten hier zu helfen. Der bittere Wahrheit ist, es ist einfach so viel zu tun hier. Zwar mit der Absicht den Geflüchteten vor Ort zu helfen, sah ich auf den Straßen viele Obdachlose, die zum Teil auch ohne Unterlage, auf dem Asphalt vor leer stehenden Läden hausten. Wir werden sehen, was wir tun können, einiges ist in Planung.

Später traf ich dann Dimitra, eine Einheimische, die sich selbstlos und mit Herzblut seit den Anfängen hier in Thessaloniki engagiert. (Sie verdient einen eigenen Post, daher geh ich heute nicht weiter auf Sie ein.)

Nach den Frühstück begann ich im so genannten “Warehouse” mit Dimitra und 2 polnischen Volunteers (absolutly awesome Ladies) Foodpakete für die Menschen im Camp zu packen. Es gab ungefähr sowas wie Reis, Nudeln, Soßen, diverse Dosen, Gewürze, Tee, fertig Gerichte, Suppen und und und. Wie auf dem Foto zu sehen ist, ist sowas allerdings aufgrund des Platzmangels nicht so einfach, die Sachen sind zwar da, aber unsortiert – in nicht beschrifteten Boxen. Arbeiten wie am Fließband.

Mein Team kam heute wohlauf an. Jeder hätte verstanden, dass man sich kurz ausruht, wenn man solch eine Reise mit 2 Transportern und einem Auto, ausruht.

Sie kamen, parkten, und begannen sofort mit der Arbeit, nicht eine Pause. Ich meine, what?

Wir luden die Spenden aus Deutschland aus, die Foodpakete ein. Dimitra, die Polen und ein Teil unserer Gruppe fuhren zum Camp und verteilten alles. Lustigerweise blieben ausgerechnet die “Oldies-Fraktion” 3 28-jährige mit einer kleinen 20-jährigen im Warehouse um weiter zu sortieren. Ihr hättet das sehen sollen: Ein Raum voll bis zur Decke mit Spenden und 3 Menschen auf 1m2 freie Fläche, die Klamotten sortieren. Die kleinste haben wir auf den Kartonberg klettern lassen!

Zum Abschluss des Tages gab es Abendessen in einem Shoppingmall, da wir woanders keine Parkplätze fanden und besprachen den Plan für den morgigen Tag.

Endlich in unserem Hostel angekommen, hatten alle Fahrer eine Glanzleistung ihrer Fahrkünste bewiesen. 1. sauschwer einen Parkplatz in Thessaloniki zu finden. 2. die Griechen ignorieren gerne mal die Verkehrsregeln und 3. die Straßen sind teilweise so eng, dass zwischen Auto und Hinderniss meist nur wenige Millimeter passten. 2. Foto zeigt stolze Finder eines Parkplatzes!

Feierabend ist jetzt für Alle. Wir liegen in unseren Betten und wollen nur noch schlafen.

Gute Nacht 😴

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