HINTERGRUND DES PROJEKTS

848.000 erreichten die Küste Griechenlands. Die Balkanroute wurde zum hoffnungsvollen Weg auf ein Leben in Frieden.Im Zuge der steigenden Flüchtlingszahlen, schloss Europa die Türen. Die Balkanroute ist so gut wie dicht und Millionen von Geflüchteten warten an den Grenzen Europas. Zwar sind die Flüchtlingszahlen seit 2015 deutlich zurückgegangen, doch noch immer erreichen täglich Flüchtlinge Griechenland. Es existieren zahlreiche Flüchtlingscamps ohne Betreuung durch Organisationen.

SITUATION VOR ORT

Nach erfolgreicher erster Kontaktaufnahme mit verschiedenen Koordinatoren aus SocialMedia, werden vor allem freiwillige Helfer über die Winterzeit gesucht. Die meisten Geflüchteten sind schon seit mehreren Monaten in den jeweiligen Camps untergebracht, dementsprechend ist eine Betreuung durch mehrere Freiwillige existenziell um die Organisation/Abläufe innerhalb der Camps möglich zu machen. Viele Camps werden zusätzlich durch die UNO-Flüchtlingshilfe oder andere Organisationen unterstützt. Es gibt dennoch einzelne Camps ohne organisationsgestützte Hilfen, die komplett von griechischen Freiwilligen betreut werden. Besonders bei der Ausgabe (Nahrung, Hygieneartikel, Winterkleidung...) droht die Situation zu eskalieren. Die immer kälter werdenden Temperaturen, die ohnehin schon schwierige Situation mit dem Kleiderbestand und die Frustration macht die Arbeit ohne NGO noch schwerer.

GEDANKE HINTER DEM PROJEKT

Als Studierende des BA Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Armut & Flüchtlingsmigration haben wir es uns zum Ziel gesetzt vor Ort für die Menschen da zu sein und die Freiwilligen zu unterstützen. Unsere verschiedenen Fähigkeiten und unsere Berufserfahrung möchten wir sinnvoll einsetzen und den Menschen vor Ort eine Stütze sein. Alle Teilnehmende bilden insgesamt 3 Gruppen mit verschiedenen Arbeitsaufgaben:

Die Transporter

Die Transporter reisen mit Hilfsgütern beladenen Vans nach Griechenland. Sie organisieren vorab die gesamte Logistik. Die Rückreise wird nach Abgabe der Spenden angetreten..

Die Helfer vor Ort

Die Helfer vor Ort reisen mit dem Flugzeug nach Athen und anschließend in das Hilfscamp. Dort bereiten sie zunächst alles für die Ankunft der Transporter vor. Ihre Aufgaben vor Ort werden durch die zuständigen Koordinatoren erfolgen. Unter anderem werden sie im Bereich Essensausgabe, Kleiderausgabe, Betreuung und medizinische Versorgung eingesetzt, je nach individuellen Fähigkeiten.

Die Rückendeckung

Unsere Helfer, die in Deutschland bleiben, aber mithilfe eines 24/7 Telefondienst für alle Projektteilnehmer erreichbar sind. Bei Notfällen wie Unfällen, Krankheit und sonstigen Problemen kontaktiert die Rückendeckung die Familienangehörigen und kümmert sich um alle erforderten Belange.

Spendenquittung Ahoi!

Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH ermöglicht es uns über ihr Spendenkonto auch Spenden für uns zu sammeln. Sie übernehmen dann sogar den Service und stellen für uns Spendenquittungen aus. Wer also spenden möchte und eine Spendenquittung braucht, kann dies an folgenden Kontodaten tun: Diakonisches Werk Dortmund u. Lünen gGmbH IBAN:   DE90 440 […]

Countdown d-5

Bald geht es rund.. am Sonntag treffen wir uns zur abschlussbesprechung mit den fünf Leuten die mitfahren, da wird dann nochmal geklärt was, wann, wo und wie und dann kann es langsam losgehen.  Gestern hatten ein paar (vier an der Zahl) von uns einen Termin beim Stadtanzeiger in Dortmund und haben dort im Interview ein […]

Eine kleine Erklärung?

Guten Morgen Freunde und ein frohes neues Jahr! Leider schaffen wir es erst jetzt nach und nach den Blog auf den neusten Stand zu bringen, da uns die ersten Tage wirklich die Zeit fehlte. Wir hatten viel zu organisieren, zum Beispiel die Fähre, die Unterkunft und noch einiges mehr. Da wir auch alle noch nicht […]

Tag 1/10 -Ankommen (Toney)

Endlich ist Team Transporter sicher und gesund gegen 15h Ortszeit angekommen. Nach meinem gestrigen Rundgang durch Thessaloniki gab es einfach mehr als 100 Informationen über unsere Möglichkeiten hier zu helfen. Der bittere Wahrheit ist, es ist einfach so viel zu tun hier. Zwar mit der Absicht den Geflüchteten vor Ort zu helfen, sah ich auf […]

Update Tour II

Da auch angehende Sozialarbeiter schon viel zu viel das diskutieren üben hat es mit dem Datum finden etwas gedauert, nun steht es aber fest.  Wir machen uns am 13.4.17 auf den Weg, nochmal mit einem Transporter während ein paar fliegen und kommen am 25.4.17 passend zum Semesterbeginn wieder zurück nach Deutschland!  Bisher sind wir sechs […]

Tag 3/10 (Toney)

Routiniertes Team, ein Hotel voller Kinder und Happy New Year! 😄🎉 Die Aufgaben im Warehouse werden für uns immer klarer. In effizienten und schnellen Arbeitsabläufen wurde so vieles geschafft. Auf dem 1. Bild sieht man Ilayda und Riad, die gerade ein Paket mit Winterkleidung verpacken. Der Rest von uns kümmerte sich um Obdachlosenpakete (Unterwäsche, Socken, […]

Tag 7/10 (Toney)

Herzenssache. Im Camp Kalochori gibt es rund 70 Kinder. Nachdem organisatorische Belange mit den Koordinatoren des Camps – Raúl und John – erledigt wurden, durften wir Kindergeschenke an jedes einzelne Kind verteilen. Es war so erfüllend mit anzusehen, wie die Kinder erst neugierig schauten, warteten bis sie endlich dran waren und nach der Übergabe sofort […]

Tag 5: geordnetes Chaos 

An diesem wunderschönen Ostersonntag (der in Thessaloniki sehr ausgiebig und vor allem traditionell zelebriert wird) haben wir trotzdem, zum Glück, ein wenig Arbeit gefunden. Da Dimitra heute natürlich auch den Feierlichkeiten nachgehen wollte, hat sie uns gestern die Schlüssel für das Warehouse gegeben, damit wir dort ein wenig Ordnung schaffen können. Und so sind wir […]

Es nimmt Gestalt an! 

22 Tage ist der letzte Beitrag alt… Zeit euch etwas auf den neusten Stand zu bringen!  Ein bisschen was hat sich in den letzten Tagen getan!  Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH hat sich bei uns gemeldet und uns angeboten für uns ein Konto zur Verfügung zu stellen, so dass wir doch in der […]

Tag 9: doppelte Warehouse Erfahrung 

Hallo und willkommen zum 9. Tag.  Also heute morgen hieß es zuerst: umziehen. Also sind wir dann mit all unseren Sachen los um Jonas pünktlich in einem anderen Warehouse zu treffen. Dort angekommen, wurde uns erstmal erklärt, was mit der ganzen Kleidung gemacht wird: Er hat einen mobilen Shop, in dem die Sachen dann angeboten […]

Tag 4/10 (Toney)

Happy Sunday, Teamzuwachs und Papierkram. Wir sind fast vollständig! Heute kamen Nesrin, Sibel, Leon und Marco an und wir warten nur noch auf unseren Nachzügler Mohammed, der morgen ankommen wird. Heute galt der Tag der Organisation, Planung und Doku. All die Eindrücke, die wir hier erhalten, prallen einfach auf uns ein und es ist schwer […]

Instagram am Start 🙌🏽

Ab jetzt findet ihr auch ein paar unserer Eindrücke von der ersten Tour auf unserer Instagrampage unter: http://instagram.com/grenzenlosewaerme Nach und nach kommt auch immer mal was dazu. Ihr könnt gerne mal reinschnuppern 🙂 

Tag 7: Schuhe? Schuhe. SCHUHE!

Der Tag begann sehr entspannend mit einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hostel RentRooms. Um ca 10 Uhr haben Leon, Sebastian, Mahassine und ich (Johannes) uns, wie immer voller Tatendrang, auf dem Weg gemacht zu dem großen Warehouse der Organisation „HelpRefugees“ in Edessa/Thessaloniki, wo wir gestern schon waren.  Zu Beginn haben wir uns kurz im Büro […]

Tag 10/10 (T0ney)

Abschlussbericht. Bevor ich anfange sentimental zu werden, erst einmal wichtige Informationen: Alle sind wohlauf zuhause angekommen, Team Transporter musste irgendwo in Italien eine Zwangspause einlegen, da der ADAC gerufen werden musste. Die Strecke war für einen der 3 Fahrzeuge einfach zu hart. 🚗 Weiter ging es mit Tempo 80 Richtung Heimat und gegen 23h am Sonntag […]

Tag 6: Neue Einblicke 

Durch Kontakte von Dimitra lernten wir heute ein Warehouse von ganz neuen Ausmaßen kennen. Und zwar das Warehouse, in dem auch die Soulfoodkitchen von Thessaloniki untergebracht ist. Dabei handelt es sich um die Organisation helpingrefugees die ziemlich viele Handlungsfelder im Volunteering-Bereich abdeckt: Darunter eine große Küche, um Gerichte für Obdachlose zuzubereiten, eine riesige Lagerhalle zur […]

Vielen Vielen Lieben Dank!!

Die Frage ist bei sowas, bei wem man Anfangen soll… also am besten chronologisch, typisch deutsch halt, woll?! 🙂   an erster Stelle: Toney! Ohne sie wären wir nicht so schnell nach Griechenland gekommen… An dieser Stelle wird sie mich wahrscheinlich dafür verfluchen, dass ich sie direkt als Erste genannt habe, aber sie war es, […]

Tag 2/10 (Toney)

Zwischen Vergessen, Vergesslichen und Vergessenen. Dimitras Warehouse fungiert mittlerweile als Zentrale. Morgens fuhren wir hin um uns als Team zu splitten: Die meisten von uns blieben im Warehouse und packten weiter Foodpakete für die Camps. Zwischen unsortierten Sachen, Platzmangel und Kälte (keine Heizung…) arbeitete man trotzdem und gerade deshalb Hand in Hand. Das zweite Team […]

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